Grüner Tee und EGCG – ein faszinierender Pflanzenstoff mit langer Tradition
„Wenn dir kalt ist, wird Tee dich erwärmen, wenn du erhitzt bist, wird er dich abkühlen, wenn du bedrückt bist, wird er dich aufheitern, wenn du erregt bist, wird er dich beruhigen.“
William Ewart Gladstone (1809–1898)
Kaum eine Pflanze hat die Menschen über so viele Jahrhunderte begleitet wie der Grüne Tee. Bereits vor mehr als 4.000 Jahren wurde er in China geschätzt und entwickelte sich im Laufe der Zeit weit über ein Getränk hinaus zu einem festen Bestandteil der Kultur und des täglichen Lebens. Bis heute ist eine Tasse Grünen Tees für viele Menschen weit mehr als nur ein Genussmoment. Sie steht für Ruhe, Ausgeglichenheit und die Wertschätzung natürlicher Pflanzen.
Gewonnen wird Grüner Tee aus den Blättern der Teepflanze Camellia sinensis. Anders als schwarzer Tee werden die Blätter nach der Ernte nicht fermentiert. Dadurch bleibt ein großer Teil ihrer natürlichen Zusammensetzung erhalten. Genau diese schonende Verarbeitung macht den Grünen Tee seit Jahrhunderten so besonders und hat ihn zu einem der am intensivsten untersuchten pflanzlichen Lebensmittel überhaupt werden lassen.
Wer sich mit Grünem Tee beschäftigt, stößt früher oder später auf einen Begriff, der in wissenschaftlichen Veröffentlichungen immer wieder auftaucht: Epigallocatechin-3-Gallat, kurz EGCG. Hinter diesem komplizierten Namen verbirgt sich ein natürlicher Pflanzenstoff aus der Gruppe der Catechine, die wiederum zu den Polyphenolen gehören. Polyphenole kommen in vielen Pflanzen vor und verleihen Obst, Gemüse, Kräutern und Beeren einen Teil ihrer charakteristischen Eigenschaften.
Warum sich die Wissenschaft seit Jahrzehnten für EGCG interessiert
Kaum ein anderer Pflanzenstoff aus dem Grünen Tee wurde in den vergangenen Jahrzehnten so intensiv untersucht wie EGCG. Wissenschaftler aus aller Welt beschäftigen sich seit vielen Jahren mit diesem natürlichen Bestandteil der Teeblätter. Das Interesse reicht dabei von grundlegenden Fragestellungen der Zellbiologie über Stoffwechselvorgänge bis hin zu altersabhängigen Veränderungen.
Besonders bemerkenswert ist, dass Grüner Tee inzwischen zu den am besten untersuchten Pflanzen überhaupt gehört. Tausende wissenschaftliche Veröffentlichungen befassen sich mit seinen Inhaltsstoffen. Diese intensive Forschungsarbeit hat wesentlich dazu beigetragen, dass EGCG heute zu den bekanntesten sekundären Pflanzenstoffen zählt.
Auch große Beobachtungsstudien haben immer wieder das Interesse an Grünem Tee und seinen Inhaltsstoffen geweckt. Besonders bekannt wurde die sogenannte Ohsaki-Studie aus Japan. Über viele Jahre begleiteten Wissenschaftler mehr als 40.000 Frauen und Männer und untersuchten deren Lebensgewohnheiten. Die Veröffentlichung der Ergebnisse im renommierten Fachjournal JAMA sorgte weltweit für Aufmerksamkeit und trug dazu bei, dass sich weitere Forschergruppen intensiv mit den Inhaltsstoffen des Grünen Tees beschäftigten.
Ein traditionsreicher Bestandteil vieler Kulturen
Während Grüner Tee in Europa lange Zeit eher als exotisches Getränk betrachtet wurde, gehört er in vielen Teilen Asiens seit Jahrhunderten zum Alltag. In Japan entwickelte sich rund um den Tee sogar eine eigene Kultur. Die berühmte Teezeremonie steht bis heute für Ruhe, Achtsamkeit und die Wertschätzung kleiner Momente.
Auch in China gilt Grüner Tee seit Generationen als fester Bestandteil einer bewussten Lebensweise. Dort wurde er traditionell nicht nur wegen seines Geschmacks geschätzt, sondern auch wegen der besonderen Bedeutung, die man hochwertigen Pflanzen und ihrer natürlichen Vielfalt beimaß.
Diese lange Tradition fasziniert bis heute. Moderne Wissenschaft und jahrhundertealte Erfahrung treffen hier aufeinander und machen den Grünen Tee zu einer der bemerkenswertesten Pflanzen überhaupt.
EGCG – ein natürlicher Pflanzenstoff im Mittelpunkt der Forschung
EGCG gehört zu den sogenannten Catechinen. Diese natürlichen Pflanzenstoffe verleihen dem Grünen Tee einen Teil seiner charakteristischen Eigenschaften. Sie gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen, die in der Pflanzenwelt weit verbreitet sind und heute Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen sind.
Forscher beschäftigen sich seit Jahren mit der Frage, wie diese natürlichen Polyphenole mit verschiedenen biologischen Prozessen in Zusammenhang stehen und welche Rolle sie im komplexen Zusammenspiel des menschlichen Organismus spielen könnten. Die Vielzahl der Forschungsansätze macht deutlich, weshalb EGCG heute zu den bekanntesten und am häufigsten untersuchten Pflanzenstoffen gehört.
Dabei ist es gerade die Kombination aus jahrtausendealter Tradition und moderner Wissenschaft, die den Grünen Tee für viele Menschen so interessant macht. Die Teepflanze vereint Geschichte, Kultur und die Faszination natürlicher Pflanzenstoffe auf eine Weise, wie sie nur wenige andere Pflanzen bieten können.
Ausgewählter Bestandteil von NaroCor
Für NaroCor wurde ein hochwertiger Grüntee-Extrakt ausgewählt, der natürliches Epigallocatechin-3-Gallat (EGCG) enthält. Der traditionsreiche Pflanzenstoff ergänzt die sorgfältig abgestimmte Rezeptur aus Resveratrol, Aroniabeere, Quercetin, Cholin sowie den Vitaminen B6, B12 und Folsäure.
Die einzelnen Bestandteile von NaroCor wurden bewusst ausgewählt. Dabei verbindet die Rezeptur traditionsreiche Pflanzenstoffe mit ausgewählten Mikronährstoffen und vereint natürliche Vielfalt mit modernen Erkenntnissen der Ernährungswissenschaft. Gerade diese Kombination aus hochwertigen Rohstoffen und einer sorgfältigen Zusammensetzung macht NaroCor für Menschen interessant, die Wert auf eine bewusste Ernährung und ausgewählte Inhaltsstoffe legen.
Zwischen Tradition und moderner Forschung
Vielleicht ist es gerade diese besondere Verbindung aus jahrtausendealter Geschichte und moderner Wissenschaft, die den Grünen Tee bis heute so faszinierend macht. Nur wenige Pflanzen wurden über Generationen hinweg so geschätzt und gleichzeitig so intensiv untersucht.
Und genau deshalb gehört EGCG aus dem Grünen Tee heute zu den besonderen Pflanzenstoffen, die ihren festen Platz in der sorgfältig abgestimmten Rezeptur von NaroCor gefunden haben.

